Dass Timanowskaja nach ihrer Flucht zur Ruhe kommen kann, ist für die Frankfurter Allgemeine Zeitung noch nicht ausgemacht:

„Für die Sportlerin wird sich in der EU ein Land – vermutlich Polen – finden, das ihr Asyl gewährt. Ihr Mann soll in der Ukraine sein. Ob beide damit wirklich in Sicherheit sind, ist zu hoffen, aber nach den Erfahrungen der vergangenen Monate leider keineswegs sicher. Immerhin wurde Lukaschenka auf großer internationaler Bühne wieder einmal bloßgestellt. Wie so etwas enden kann, weiß man spätestens seit der Entführung eines Ryanair-Flugzeugs nach Minsk, zu dessen Passagieren ein oppositioneller Blogger gehörte.“