Die Idee, solche Events einfach zu boykottieren, verschließt für Jydske Vestkysten die Augen vor globalen Realitäten:

„Man sollte solche Regimes nicht legitimieren, indem man an ihren Festen teilnimmt, sagen viele. Aber so einfach ist das nicht. Die Welt ist nicht so gut, dass man nur mit Demokratien Handel treiben kann. Sie machen nur die Hälfte der Welt aus, also wird es schwierig mit dem Export, Sportveranstaltungen und im Übrigen auch mit Ferien in den Lieblingsländern der Dänen wie Thailand, der Türkei oder Dubai . Richtig wäre es, klar und deutlich zu sagen, was wir davon halten, wenn Menschenrechte und Demokratie mit Füßen getreten werden. Das gilt für den dänischen Fußballverband und auch die Spieler. … Auch in Katar. Das bewirkt mehr als wegzubleiben.“