La Stampa beschäftigt weniger die Rede selbst, als der Vorschlag der Kanzlerin, wie eine Einigung beim Corona-Wiederaufbaufonds erreicht werden soll:

„Die Karte, die Angela Merkel auszuspielen beschlossen hat, um die sparsamen Länder davon zu überzeugen, den Recovery Fund zu akzeptieren, ist unter dem Kapitel ‚Governance‘ zu finden. Es ist simpel: Berlin will der Kommission die Befugnis entziehen, die verschiedenen nationalen Wiederaufbaupläne zu genehmigen, und sie dem EU-Rat, d.h. den Regierungen, übertragen. Diese würden – mit qualifizierter Mehrheit – entscheiden, ob die Reformen und Investitionen einzelner Länder mit den Prioritäten der EU in Einklang stehen. Eine Lösung, die den Nordländern gefällt, die aber sicherlich nicht in die von der italienischen Regierung gewünschte Richtung geht.“