Der Panzerpakt von Washington und Berlin hat vor allem politische Gründe, erklärt La Repubblica:

„Das deutsche Nein barg die Gefahr, dass die Allianz, die den ukrainischen Widerstand militärisch unterstützt, einen Riss bekommt, der die osteuropäischen Länder vom Rest der Koalition trennen würde. … Das Weiße Haus kann jedoch nicht zulassen, dass die Regierungen, die sich am stärksten von Russland bedroht fühlen, das Vertrauen in den Nato-Schutzschild verlieren oder – was noch schlimmer wäre – autonome Aktionen beschließen, die die Konfrontation mit Moskau weiter verschärfen könnten. … Mit letzterem Argument scheinen die Amerikaner Bundeskanzler Scholz überzeugt zu haben.“