
Estland braucht jetzt eine stabile und langfristige Budget-Planung, mahnt Õhtuleht:
„Unter den Bedingungen des Ukraine-Krieges ist klar, dass weitere Preis-Schocks anstehen können. Wenn der Staat auf jeden Preissprung mit Senkung der Benzinabgabe oder Mehrwertsteuer reagiert, womit sollen dann die Ausgaben finanziert werden, die wegen des Kriegs und der Sanktionen stark ansteigen werden? Auch für die Aufstockung des Verteidigungsetats wird Geld nötig sein. Langfristig wird es also nicht helfen, einzelne Steuern anzupassen. Stattdessen wäre ein Jahr vor der Wahl genau der richtige Zeitpunkt, die Debatte über eine grundlegende Steuerreform in Estland zu beginnen.“
