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Debatte: Erster Papst im Irak: Hoffnungszeichen in der Krise?

Libération findet den Papst äußerst mutig:

„Seine Pilgerreise beginnt in der antiken Stadt Ur, Wiege der Zivilisation und der Schrift, und Ausgangspunkt einer legendären Auswanderung. Von hier brach Abraham auf seinen Pilgerweg auf und war damit der erste Migrant. … Allein diese politische und geistliche Herausforderung hätte vielen schon genügt, doch diese historische Reise hat noch mehr Facetten. In Nadschaf wird ein hoch riskantes Gespräch mit dem Groß-Ajatollah Ali al-Sistani stattfinden. … Und in der Ninive-Ebene wird der Papst christliche Gemeinschaften treffen, die vor den Ausschreitungen der IS-Miliz geflohen sind. Laut Bibelüberlieferung ist es Jona, nachdem er dem Wal entkommen war, hier zu seiner großen Überraschung gelungen, alle Einwohner davon zu überzeugen, ihr Handeln zu bereuen. Das ist schwer zu toppen, aber dieser Papst hat sich nie für einen leichten Weg entscheiden.“

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