
Die EU hat durchaus eine Chance, bei einem friedlichen Regimewechsel zu helfen, glaubt die Frankfurter Allgemeine Zeitung:
„Der Ansatzpunkt für die EU liegt darin, dass es aus der Sicht des Kremls nur noch schlechte Optionen gibt. Er muss überlegen, was für ihn mit den größeren Gefahren und Kosten verbunden ist: Lukaschenka im Amt zu halten oder eine erfolgreiche Revolution beim engsten Verbündeten zuzulassen? Auf diese Abwägung hat die EU durchaus Einfluss – und zwar nicht nur durch die Warnung vor einem Eingreifen, sondern auch mit der Suche nach einem Ausweg. Hinter einer solchen Initiative muss das nötige politische Gewicht stehen. Deshalb ist es gut, dass die EU nun einen Sondergipfel zu Belarus abhält.“